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Raduga-Regenbogen auf Russisch

Putin, Pussy Riots und Publizistik

1. Idee

Angetrieben von Neugierde und Faszination: Ich wollte einerseits "Putin's Reich" kennenzulernen und andererseits der Stiftung Raduga für ihre grossen Verdienste eine Ehre erweisen.

2. Ziel

So entschied ich mich dazu, einen persönlichen, kritischen Reisebericht zu verfassen, in dem ich auch die Berichterstattung über Russland in den westlichen Medien thematisierte.

3. Erfahrung

Eine fantastische Zeit verbracht, herzliche Menschen kennengelernt und viel Schweiss in das bestehende Projekt investiert.

Projekt Details

Client: Raduga

Date: Dezember 2016

Team: Janine Gassner

Welche Rollen spielen die heutigen Medien bei der Meinungsbildung? Gibt es das objektive Medium noch? Schüren nicht die Massenmedien einen grossen Teil des Hasses, der heutzutage auf der Welt herrscht? Oder lassen wir, Rezipienten uns einfach so leicht manipulieren, indem wir uns blenden lassen von einseitiger Berichterstattung, von schnell geschriebenen Online-Artikeln, die sich dem Druck der Geldpolitik beugen – egal ob West oder Ost – und unsere teilweise sehr unkritischen Gedanken auf den sozialen Medien verbreiten?
Doch wem sollen wir noch glauben? Mit diesen Fragen beschäftigend, stiess ich Ende 2015 auf eine SRF-Reportage («Leben in Putins Reich»). Beeindruckt von dem Ehrgeiz der Menschen, etwas zur Verbesserung der Welt beizutragen, beschloss ich, der Schweizer Stiftung zu schreiben. Und begab mich damit auf eine Reise in eine Welt, die mich das ganze Jahr beschäftigte und noch in Zukunft begleiten wird. Ich lernte Menschen kennen, die sich nicht um gesellschaftliche Konventionen scherten und eine Brücke schlugen zwischen Arm und Reich, zwischen Ost und West, zwischen Not und Fürsorge.

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