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As words go by

Eine poetische Geschichte über einen verträumten Menschen

1. Idee

Ein verträumter, in seinem Leben hilfloser aber sympathischer junger Mann, der vollkommen gedankenverloren und mit einer Liebe fürs Detail durch sein Leben zieht, und das, was er sieht und fühlt in poetischer Form niederschreibt und sammelt - erst in Gedanken, dann in einem Notizbuch, das er immer bei sich trägt. Die Zweischneidigkeit dieser sinnlichen und zugleich schwer mit dem Leben und den Mitmenschen zu vereinbarenden Lebensweise, sollte das zentrale Thema unseres Kurzfilmes werden

2. Ziel

Das grösste Ziel war es, den Zuschauer mit in die Verträumtheit und poetische Wahrnehmung des Protagonisten zu entführen. Dazu gehörte einerseits, dass die Gedanken des Träumers sichtbar und damit nachvollziehbar gemacht wurden. Andererseits war von Anfang an klar, dass der Film ohne Worte würde auskommen müssen, denn wenn sich schon der Held in seiner Gedankenwelt verliert und seine Umgebung wie durch einen Filter wahrnimmt, so durfte es dem Zuschauer nicht anders ergehen

3. Erfahrung

Für uns war es eine neue Erfahrung, durchgängig mit Animationen zu arbeiten und das inhaltliche Zusammenspiel von Musik, Ton und Bild in diesem Masse auszuarbeiten. Zudem war es für uns zwei Produzentinnen manchmal äusserst schwierig, die Vorstellung der einen für den anderen verständlich zu machen, und so vom Gleichen zu reden. Trotzdem haben wir nun den erhofften, etwas anderen Kurzfilm vor uns, der zwar nicht hundertprozentig makellos ist, den wir aber dennoch mit Stolz und Freude präsentieren können.

Projekt Details

Client: Digezz

Date: Januar 2015

Team: Beatrice Burkart, Janine Gassner

“As words go by …“ ist die Geschichte eines verträumten Menschen, der die Welt nicht nur mit anderen Augen sieht, sondern das Erlebte und Gefühlte sogleich in gedanklichen Gedichten festhält und diese Worte als seinen grössten Schatz sammelt und bewahrt.
Doch dieser feinfühlige Lebensstil ist zugleich sein Fluch, denn das Leben passt sich dem inneren Rhythmus eines Dichters selten an und Menschen sehen bekanntlich nicht in die Köpfe ihres Gegenübers.

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